Stadtwerke Langenzenn

Unsere Pädagogik

Der Auftrag

Der Umsetzung der Ziele mit ihrem Leistungsangebot, dienen verbindliche Regelungen, Vereinbarungen und Dienstanweisungen.

Gesetzliche Regelungen: 

  • Bayrisches Kinderbildungs- und betreuungsgesetz BayKiBiG  und dessen Ausführungsverordnung AVBayKiBiG 
  • Kinder - Jugendhilfe Gesetz KJHG

Trägerspezifische Regelungen: 

  • Kindertagesstättensatzung / Gebührensatzung

Auszug aus der AVBayKiBiG
1.Abschnitt

§ 1 Allgemeine Grundsätze für die individuelle Förderung (1) ¹Das Kind gestaltet entsprechend seinem Entwicklungsstand seine Bildung von Anfang an aktiv mit. ²Das pädagogische Personal in den Kindertageseinrichtungen hat die Aufgabe, durch ein anregendes Lernumfeld und durch Lernangebote dafür Sorge zu tragen, dass die Kinder anhand der Bildungs- und Erziehungsziele Basiskompetenzen erwerben und weiterentwickeln. 3Leitziel der pädagogischen Bemühungen ist im Sinn der Verfassung der beziehungsfähige, wertorientierte, hilfsbereite, schöpferische Mensch, der sein Leben verantwortlich gestalten und den Anforderungen in Familie, Staat und Gesellschaft gerecht werden kann.

§ 2 Basiskompetenzen Zur Bildung der gesamten Persönlichkeit der Kinder unterstützt und fördert das pädagogische Personal auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes folgende Basiskompetenzen:

  1. die Entwicklung von freiheitlich-demokratischen, religiösen, sittlichen und sozialen Werthaltungen, 
  2. den Erwerb von personalen, motivationalen, kognitiven, physischen und sozialen Kompetenzen,
  3. das Lernen des Lernens,
  4. die Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme sowie zur aktiven Beteiligung an Entscheidungen,
  5. die Entwicklung von Widerstandsfähigkeit,
  6. die musischen Kräfte sowie
  7. die Kreativität.

Unsere Ziele

Die Ziele unserer pädagogischen Arbeit

 

Wir möchten     ein Ort der Achtung, der Achtsamkeit sein,
                           an dem das Kind Vertrauen fasst, sich wohlfühlt,
                           und Orientierung durch Wertevermittlung erhält.

Wir möchten     in unserer großen Gemeinschaft
                           Sozialerfahrungen, Sozialverhalten fördern,
                           Beziehung und Bindung zu Freunden und Erziehern stärken.

Wir möchten     mitwirken, dass sich das Kind zu
                           einer selbständigen, zufriedenen
                           Persönlichkeit entwickelt.

Wir möchten     durch vielfältige Angebote, mit Räumen und Materialien
                           Kreativitäts- und Ausdrucksformen,
                           Aktivität fördern

Wir möchten     dass sich das Kind mit Kindern und Erziehern,
                           Wissen in den Lern- und Erfahrungsbereichen aneignet.
                           Mit Spiel und Situationsorientierung.

Die pädagogische Arbeit

Unterschiedliche Kinder, Gruppen, Lebenssituationen, Mitarbeiter, Erfahrungen, Einstellungen, Möglichkeiten unter einem Dach, schließen ein vielseitiges Arbeiten nicht aus. 

Pädagogische Ansätze:

1. Situationsorientiert: 
Wir greifen Situationen auf, die das einzelne Kind betreffen (Geburtstag, Geburt eines Geschwisterchens...), die die Gruppe betreffen (Planung einer Feier, Streit,.. die das Umfeld der Kinder betreffen (Natur, Jahreskreislauf, aktuelle Ereignisse,...) gehen auf emotionale und kommunikative Bedürfnisse des Kindes ein, berücksichtigen den aktuellen Entwicklungsstand, und Lebensbedingungen einzelner Kinder.

2. Funktionsorientiert:
Wir meinen damit die Förderung jedes Handelns, welches das Kind selbständig oder unter gezielter Anleitung ausführt (Bildnerisches - Kreatives Gestalten, Konstruieren, Alltagsfertigkeiten...)

3. Bildungsorientiert:
Förderung in Lern - und Erfahrungsbereichen, Förderung im Hinblick auf die Schulfähigkeit, Möglichkeiten gezielter angeleiteter Bildungserfahrungen durch Anschauungs - und Handlungsbezogenes Lernen

4. Ganzheitlichkeit:
Heißt für uns, in der Erziehungs - und Bildungsarbeit: Lernen mit allen Sinnen : Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen. Vernetzung der gesamten Lern - und Erfahrungsbereiche in der Planung Das Kind als Ganzes sehen: d.h. Denken, Fühlen, Handeln, Wahrnehmen und Sichbewegen sind untrennbar miteinander verbunden, die Ganzheitlichkeit im Handeln und Erleben ist beim Kind stark ausgeprägt. 

"Erzähle mir, und ich vergesse zeige mir, und ich erinnere Laß es mich tun, und ich verstehe."  Confuzius

5. Das Spiel in der Kindertagesstättenpädagogik:
Das Spiel in der Städtischen Kindertagesstätte gehört zum selbstverständlichen Angebot, wobei freies Spiel gelenktes Spiel und gezielte spielerische Tätigkeit in einem ausgewogenen Verhältnis im gesamten Tagesablauf zueinander stehen.

Das Leistungsangebot

Das Spiel
Spielen ist eine elementare kindliche Ausdrucksform. Kinder haben eine natürliche Neugierde auf die Welt und ein vitales Bedürfnis nach Bewegung und Tätigkeit - sie Spielen. Für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes hat das Spiel eine zentrale Bedeutung. Selbstgewähltes improvisiertes Spiel ist Ausdruck der inneren Befindlichkeit des Kindes und seines Erlebens. Beim Spiel lernt das Kind seine Umwelt kennen, setzt sich mit ihr in Beziehung, verarbeitet Erlebnisse sucht Antworten auf Fragen und erprobt soziale, geistige, motorische und emotionale Fähigkeiten.

So ist Spielen als spontanes eigenständiges Tun auch eine elementare Form des Lernens und fördert:

  • Konzentration
  • Erfolgserlebnis
  • Durchhaltevermögen
  • Lernbereitschaft
  • Materialien kennenlernen
  • Sinnesschulung
  • Beziehungen aufbauen
  • Konflikte bewältigen
  • Regeln, Grenzen erfahren
  • Bedürfnisse durchsetzen, zurückstellen
  •  Erlebnisse, Erfahrungen verarbeiten
  • Spannungen abbauen
  • Soziale Rollen einüben
  • Kommunikation
  • Kreativität
  • Phantasie
  • Neugierde

Die Lern - und Erfahrungsbereiche = Bildungs -Erziehungsziele: 

  • Basiskompetenzen
  • Ethische und religiöse Bildung
  • Sprachliche Bildung und Förderung
  • Mathematische Bildung
  • Naturwissenschaftliche - und technische Bildung
  • Umweltbildung und Erziehung
  • Informationstechnische Bildung - Medienbildung und Erziehung
  • Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung
  • Musikalische Bildung und Erziehung
  • Bewegungserziehung - förderung, Sport Gesundheitserziehung

Ganzheitliche Förderung im Denken, Fühlen, Handeln, Wahrnehmen, Bewegen.

Zu der Stadt Langenzenn
© | Kindergarten Langenzenn