Stadt Langenzenn

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Stadtarchiv

Die Geschichte Langenzenns

Die Stadt Langenzenn besitzt das reichhaltigste Archiv des Landkreises Fürth, das sicherlich jedem Vergleich mit Archiven von Städten vergleichbarer Größe standhält. Da die Stadt seit ihrer Entstehung einen Stadtschreiber hatte, sind die Schriftstücke sachgerecht geordnet und die archivwürdigen Unterlagen aus der Registratur ausgeschieden und als Archivgut verwahrt worden. 

Von 1903 bis 1948 war der Bestand im Staatsarchiv Nürnberg deponiert. Hier ist er 1927 geordnet und verzeichnet worden. Im Jahre 1948 wurde das Archiv an die Stadt Langenzenn zurückgegeben und nach einer provisorischen Zwischenlagerung in das Erdgeschoss des ehemaligen Kindergartens, Denkmalplatz 4, überführt. Hier lagern sie auch heute. Dr. Kroner, der Verfasser der Heimatchronik, erhielt 1986 in seiner Eigenschaft als Kreisarchivpfleger den Auftrag, das Archiv neu zu ordnen. Das Archiv, bisher kaum benutzt, ist nun geordnet und der Forschung zugänglich. 

Es enthält zur Zeit drei Bestände:

  1. Alter Bestand mit rund 5000 Archivstücken, die, wie oben ausgeführt, 1927 im Staatsarchiv verzeichnet wurden. Er umfasst Akten, Urkunden, Protokolle und Rechnungen, Rundschreiben, Verordnungen vom 15. Jahrhundert bis um 1900, und zwar die Zunftbücher des Oberamtes Cadolzburg, den Archivbestand der Stadt und des alten Vogteiamtes Langenzenn, der ehemaligen Polizei, des Hospitals, der Stiftungen, markgräfliche Verordnungen u.a.
  2. Der zweite Bestand enthält Akten, die nach 1900 zu verschiedenen Zeiten bis um 1950 aus der Registratur ausgeschieden wurden. Es handelt sich dabei um Schriftgut der Stadtverwaltung aus dem vorigen und der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts.
  3. Zum dritten Bestand gehören die Akten der im Zuge der Gebietsreform aufgelösten Gemeinden Horbach, Keidenzell, Kirchfembach und Laubendorf.

Öffnungszeiten & Adresse

Stadtarchiv
Denkmalplatz 4

Jeden 1. Dienstag im Monat 
von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr

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