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Stadt Langenzenn (Druckversion)

Was ist Fairer Handel?

Der Faire Handel fördert Kleinbauern und benachteiligte Kleinproduzenten in Entwicklungsländern. Langfristige partnerschaftliche Beziehungen und faire Preise unterstützen Kleinbauern dabei, ihre Existenz zu sichern. Der kombinierte Anbau von Exportprodukten und Erzeugnissen für den regionalen Markt bzw. die Selbstversorgung hilft Millionen von Menschen, der Armut zu entkommen. Der Faire Handel unterstützt die Zusammenschlüsse von Kleinbauern und fördert ihre Aus- und Weiterbildung. Der Faire Handel setzt sich ein für ein Handelssystem, in dem Menschenrechte vor Handelsrechte gesetzt werden. Er streitet für soziale, ökonomische und ökologische Gerechtigkeit.

Standards

Fairtrade-Standards sichern eine Produktion unter menschenwürdigen und umweltschonenden Bedingungen.

Dazu gehören:

  • Stabile, existenzsichernde Mindestpreise, die die Kosten einer nachhaltigen Produktion decken und die ProduzentInnen insbesondere vor Preisschwankungen auf dem Weltmarkt schützen
  • eine zusätzliche Fairtrade-Prämie, die die Produzentenorganisationen in soziale und wirtschaftliche Projekte investieren, z.B. in Bildung und Gesundheitsversorgung
  • feste Preisaufschläge für biologische Anbaumethoden
  • langfristige Handelsbeziehungen mit den ProduzentInnen und Vorfinanzierung der Ernten, falls dies von den ProduzentInnen gewünscht wird
  • Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards, wie z.B. das Verbot von illegaler Kinderarbeit
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