Stadt Langenzenn

Leben & Wohnen

Friedhöfe

"Trauern ist liebevolles Erinnern"

Art. 8 des Bestattungsgesetzes enthält eine Begriffsbestimmung des Friedhofes. Danach sind Friedhöfe öffentliche Einrichtungen, die den Verstorbenen als würdige Ruhestätte und der Pflege ihres Andenkens gewidmet sind. Diese Definition geht von einer zweifachen Zweckbestimmung des Friedhofes aus:

  • Er hat eine geordnete Bestattung des Verstorbenen zu gewährleisten und dient insoweit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung
  • gleichzeitig hat er als würdige letzte Ruhestätte eine schickliche Bestattung zu ermöglichen.

Der Friedhof ist also nicht nur gemeinsame Begräbnisstätte, sondern ein Ort der Totenruhe und der Totenehre.

Hier finden Sie die entsprechenden Satzungen, die Sie kostenlos als PDF Datei herunterladen können:

Friedhofsgebührensatzung
Friedhofssatzung

Waldfriedhof
Waldfriedhof
Waldfriedhof
Waldfriedhof

Stadtfriedhof

Stadtfriedhof Langenzenn

Im Heimatbuch von Langenzenn (Verfasser Dr. Michael Kroner) wird ausgeführt, dass südlich der Stadtkirche einst ein Friedhof angelegt war. Das jetzige Heimatmuseum enthielt im Untergeschoss einen Karner, in dem die aus den Gräbern geborgenen Gebeine aufbewahrt wurden. 1608 legte man in Langenzenn vor dem Oberen Tor hangwärts an der Würzburger Straße einen Friedhof an, den man 1947 nach Westen und 1953 nach Süden erweiterte. Der kirchliche Teil des Friedhofes wird vom Evangelischen Pfarramt Langenzenn verwaltet, während die im Jahr 1953 hinzugekommene Erweiterung von der Stadt vorgenommen wurde. In diesem Teil wurden 260 neue Grabstätten geschaffen.

Waldfriedhof Langenzenn

Aufgrund der Lage des Stadtfriedhofes konnte keine Erweiterung mehr vorgenommen werden. Frühzeitig wurde deshalb im Tieftal ein weiterer Friedhof angelegt, der als sogenannter "Waldfriedhof" in Zukunft zusätzliche Begräbnisstätte sein soll. Dieser Friedhof wurde in den 60-iger Jahren angelegt und in der Zwischenzeit bereits mehrfach erweitert. Erstmals wurden neben herkömmlichen Erdgräbern auch eine Urnenwand zur Aufbewahrung der Asche Verstorbener zur Verfügung gestellt. 1984 wurde der Bau einer Aussegnungshalle mit Nebenräumen beschlossen und in den Folgejahren einschließlich den Kosten des Baugrundstückes mit ca. 1,3 Mio. DM abgerechnet.

Friedhof Keidenzell

Der Friedhof in Keidenzell an der Ansbacher Straße wurde 1875 angelegt. Die 22 Dezimalen Land wurden um 66 Gulden gekauft. Die Kosten für Mauer und Bahrhäuslein in Höhe von 340 Gulden trug die Kirchenstiftungskasse zur Hälfte (Auszug aus "Keidenzell ein Heimatbuch" von Josef Dettenthaler). Auf dem Friedhof sind ca. 80 Grabstellen ausgewiesen. Eine Erweiterungsmöglichkeit ist gegeben.

Friedhof in Kirchfembach

Die Entstehung des kirchlichen Friedhofs in Kirchfembach an der St. Veit´s Kirche liegt im Dunkeln der Geschichte. Anzunehmen ist, dass mit dem ersten Bau einer Steinkapelle um 1050 auch dieser Gottesacker angelegt wurde. Erweitert wurde der Friedhof in der Vergangenheit bereits einmal durch die Kirchengemeinde. Für eine nochmalige Vergrößerung hat die Stadt im Rahmen der Flurbereinigung Vorsorge getroffen. Im alten Teil des Kirchenfriedhofes sind ca. 55 Gräber vorhanden, im Erweiterungsteil 30 Gräber

Friedhof in Laubendorf

Der unmittelbar neben der Kirche gelegene Friedhof besteht wie der Stadtfriedhof in Langenzenn und der Friedhof in Kirchfembach aus einem kirchlichen und städtischen Teil. Belegt ist der Friedhof mit etwa 90 Gräber im kirchlichen und 30 Gräbern im städtischen Teil. Eine Erweiterungsmöglichkeit ist vorhanden. Als Maßnahme der Dorferneuerung wurde ein Parkplatz angelegt.

Weiter zum Friedhof der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Laubendorf

Friedhofsverwaltung

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