Stadt Langenzenn

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Keidenzell

In der Übersicht

Keidenzell mit den zur Gemarkung zählenden Ortsteilen Burggrafenhof, Stinzendorf, Klaushof, Hammerschmiede, Ödenhof und Wittinghof liegt am Fuße des Nacherholungsgebietes Dillenberg, wo Wanderwege zum Druidenstein führen. Die Fischerfreunde Langenzenn kümmern sich am Traumsee bei der Hammerschmiede um Karpfen, Hecht und Aal. Am Traumsee vorbei führt der Heinrich-Bauer-Wanderweg von Burgfarrnbach über Stinzendorf zum Eichensee und von dort aus nach Laubendorf. 

Bauernhaus Löslein (1922)
Bauernhaus Löslein (1922)
Historische Postkarte "Gruß aus Keidenzell"
Historische Postkarte "Gruß aus Keidenzell"

Zeitachse

Um 1360/70 erstmals als "Keydenzelle" mit 21 bäuerlichen Gütern. Der Name Zollner (Zöllner) kommt achtmal vor. Erwähnt ist eine Mühle. Gutsherr ist der Burggraf, der im 15. Jh. einige seiner Güter verschenkt oder an die Nürnberger verkauft. Keidenzell gehört zum Amt und zur Pfarrei Langenzenn.

1395 Burggraf Freidrich schenkt der Kapelle zu Keidenzell ein Gütlein.

1409 Das Langenzenner Kloster enthält den Zehnt zu Keidenzell und 1412 auch einige Bauerngüter.

1504 Keidenzell ist weiterhin teils markgräflich teils nürnbergerisch.

1535 Langenzenner Salbuch enthält eine Bestandsaufnahme der markgräflichen Bauerngüter mit Haus, Hof, Größe der Felder, Höhe der zu leistenden Abgaben, über gemeinschaftlichen Besitz an Wald, Wiesen und Weiden.

1632-1660 liegt Keidenzell "öde". Auch die Kirche zerstört.

18. Jahrhundert Das Haus L.H. Gostorffer aus Fürth betreibt in Keidnezell eine Glasschleif- und Polierwerkstätte.

1792 Insgesamt 24 Bauerngüter, davon 22 dem Kastenamt Cadolzburg (früher dem Markgrafen) und 2 dem Landalmosenamt Nürnberg gehörend.

1808 Bildung der Gemeinde Keidenzell aus den Ortsteilen Keidenzell, Burggrafenhof, Hammerschmiede, Klaushof, Ödenhof, Stinzendorf, Wittinghof.

1817 Errichtung eines Hammerwerkes in der Mühle.

1846 Ortsteil Keidenzell 29 Häuser, 38 Familien, 180 Seelen, darunter 1 Wirt, 1 Krämer, 2 Schuhmacher.

1863-1865 Bau der Kirche und 1881 des Turmes.

1875 Friedhof angelegt.

1900 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.

1924 Gründung des Männergesangsvereins Liedertafel Keidenzell.

1978 Nach Langenzenn eingemeindet.

(Kroner, M. (1988): Langenzenn. Vom Königshof zur Gewerbe- und Industriestadt)

Keidenzell heute

Freibad Keidenzell
Kleinbadeteich mit biologischer Aufbereitung
Farrnbacher Straße
Weitere Informationen

Kirchengemeinde
Evangelische Nikolauskirche
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Freiwillige Feuerwehr

FF Keidenzell-Stinzendorf
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Keidenzeller Hof

Restaurant, Terasse, Scheune
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Kirchweih
Vier Tage immer am ersten Wochenende im September

Trauersee
Fischerparadies
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Freibad Keidenzell
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