Aktionen und Projekte:

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Herzlich Willkommen in Langenzenn
Herzlich Willkommen in Langenzenn

Hauptbereich

Kochevent

bei Küchenstudio Schramm: Kochbuch "Langenzenn kocht fair" wird vorgestellt!

Zucchinitarte à la LandRat

Dass das Miteinander- Kochen verbindet - und zu einem höchst geselligen Miteinander führt - ist kulturübergreifend bekannt. Zur Fertigstellung des in Eigenregie entstandenen Kochbuches „Langenzenn kocht fair“ lud die Steuerungsgruppe „Fair Trade Town Langenzenn“ daher die Lokalpolitik und Sponsoren zu einem besonderen Kochfest in den Räumen von „Küchenstudio Schramm“ ein. Fachkundig übernahm Suzette Bondy-Merhmann die Oberaufsicht über die Menüabfolge – und über deren Köche: Landrat Dießl, Bürgermeister Habel, Alexander Schramm und als Vertreter der CVW-Privatbank AG, Herr Sellmer und Herr Ammon wurden alle in Schürzen (aus fair gehandelter Baumwolle) gesteckt – und durften dann Hand anlegen zum gemeinsamen Schnippeln. Nach kurzer Zeit konnten die geladenen Gäste bereits die „Zucchinitarte“ verkosten, gefolgt von „Glasnudelsalat“, „Putengeschnetzeltes“ und Keksen mit weißer Schokolade. Einhellige Meinung: LECKER! Wer an diesen erprobten Rezepten interessiert ist kann das Kochbuch mit 30 Köstlichkeiten aus aller Welt ab sofort zum Preis von 9,50 € im Weltladen Caracol, in der Buchhandlung Hasslinger sowie beim Citymanagement erwerben. Im Verkaufspreis enthalten ist eine Spende in Höhe von 1 €, die einem fair-sozialen Projekt zugute kommen soll. Kombiniert mit einigen der ungewöhnlichen Zutaten aus dem Weltladen ein ideales Weihnachtsgeschenk! Wir danken den Sponsoren – Küchenstudio Schramm, Confiserie Riegelein/ Cadolzburg, CVW-Privatbank AG, Wilhermsdorf und dem Weltladen Caracol für die finanzielle und ideelle Unterstützung.

Fair und regional kochen und genießen - Das erste Langenzenner Kochbuch!

WIR HABEN UNS AUF DEN WEG GEMACHT! Gerade beim Genuss leckerer Speisen und nicht nur beim Verdauungskaffee wollen wir die Bedürfnisse der Produzenten in den Ländern des globalen Südens nicht aus den Augen verlieren. Mit der Idee, uns allen hier in der Region das vielfältige Angebot an Gewürzen, Ölen und Zutaten aus Fairem Handel in Form leckerer Kochrezepte näher zu bringen, machten sich engagierte LangenzennerInnen an die Arbeit, ein Kochbuch zu gestalten. Gerade auch kombiniert mit frischem Gemüse, Obst und Fleisch aus der regionalen Landwirtschaft lassen sich vielfältige kulinarische Genüsse zaubern.

In den Weltläden als Fachhandel für fair-ökologische Produkte und teilweise auch im Lebensmittelhandel finden Sie die benötigten fairen Zutaten. Für regionale Produkte sind natürlich der Langenzenner Bauernmarkt und die Hofläden im Fürther Land zu empfehlen.

Das Kochbuch mit 30 Köstlichkeiten aus aller Welt ist zum Preis von 9,50 Euro im Weltladen Caracol, in der Buchhandlung Hasslinger (Hindenburgstr. 24B) und beim Citymanagement der Stadt Langenzenn zu erwerben. Im Verkaufspreis enthalten ist eine Spende in Höhe von 1 Euro, die einem fair-sozialen Projekt zugute kommen soll.

Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung von:

30 Jahre Fairer Handel in Langenzenn

Im Rahmen seines 30-jährigen Jubiläums lädt der Weltladen Caracol, in Zusammenarbeit mit der Fairtrade-Stadt Langenzenn, zu einer Informationsveranstaltung ein

„Wie fair ist der Faire Handel? Ein Ziel – verschiedene Wege!

Bei fairen Getränken lässt der Weltladen Caracol die letzten 30 Jahre, darunter zweieinhalb Jahre Faitrade-Stadt Langenzenn, Revue passieren. Über die aktuellen Entwicklungen im Fairen Handel berichtet Dr. Markus Raschke, Vorstand im Fair Handelshaus Bayern e.G.. Anschließend darf diskutiert werden.

DER "FAIRE FRANKENFUSSBALL" ROLLT AUCH IN LANGENZENN!

Um zu zeigen, dass Fairplay im Fußball nicht nur etwas mit sportlicher Haltung, sondern auch mit fair und sozial gerecht hergestellten und gehandelten Bällen zu tun hat, wurde auf Initiative des Eine Welt Netzwerk Bayern und Bluepingu e.V. nun einen Fußball in Matchballqualität hergestellt. Das Design in den rotweißen Frankenfarben ist exklusiv für diesen Ball entwickelt worden. Der „Faire Frankenball“ ist natürlich Fairtrade zertifiziert und mit einer griffigen Oberfläche für beste Ballkontrolle ausgestattet. Der Ball genügt mit seinem 5-lagigen Aufbau höchsten Ansprüchen - eben Matchballqualität! Er ist neben der Erwachsenengröße mit 450g  auch als 350g-Variante für den Jugendbereich zu haben. Produziert wird der Ball in Pakistan von der Firma Tramondi, einem Fairtrade zertifizierten Unternehmen. Der Anteil der Menschen, die in Pakistan in extremer Armut leben und mit weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag auskommen müssen, liegt dem Weltentwicklungsbericht des UN-Entwicklungsprogrammes zufolge bei 21 Prozent. Daher will die Initiative gerade dort die Einführung fairer Löhne und sozialer Arbeitsbedingungen fördern und fordern. Bei Lieferantenauswahl, Produktion und Konzeption des Balles hat das junge Nürnberger Unternehmen BadBoyz Soccer die Initiative unterstützt. Diese Firma unterhält z.B auch mit der Stadt München einen Rahmenvertrag für die Lieferung von hochwertigen Fairtrade-Hand- und Fußbälle.

Im Rahmen des "2. Langenzenner Firmenlaufs" wurden vom Bürgermeister und Mitgliedern der Steuerungsgruppe der Fairtradestadt Langenzenn den Fußballvereinen und Schulen je ein "Fairer Frankenball" überreicht. So sollen die "Fußballprofis"  den Ball kennen lernen und sich von seinen Matchballqualitäten überzeugen. Die Steuerungsgruppe wird bei Interesse bei der Bestellung des Balls beraten. Zum Rahmenprogramm durften die kleinen "Kicker" den Ball schon beim Torwandschießen erproben.  Wir wünschen uns, dass der Ball überzeugt und wir dem Ziel näher kommen, dass in Langenzenn und auf möglichst vielen Sportplätzen und in den Schulturnhallen der Region zukünftig der Faire Frankenball rollt.

Bestellt werden kann der Ball bei Eine Welt Promoter für Nordbayern Frank Braun:  braun(@)eineweltnetzwerkbayern.de zum Preis von 39 Euro für Einzelbestellung und 25 Euro für Sammelbestellungen für Schulen und Vereine (für 350g- und 450g-Ball).

Fairer Kochkurs in Langenzenn

Bei einem Kochkurs der Volkshochschule Langenzenn wurden Gerichte aus fair gehandelten Produkten gekocht.

Fair Kochen mit Freunden

Ende November 2014 servierte die Kneipe "Zum alten Kino" ein faires Gericht zum Abendessen. Die Küche zauberte Hähnchenbrustfilet mit Mangosoße, Reis, Wokgemüse und gerösteten Cashewnüssen für die Gäste. Das Team der Kneipe war im Auftrag der "Fairtrade-Stadt Langenzenn" unterwegs, die an einem "Fairen Kochenbuch" arbeitet.

Danke an das Kochteam!

Hähnchenbrustfilet mit Mangosoße, Reis, Wokgemüse und gerösteten Cashewnüssen

Zutaten und Zubereitung pro Person:

150 g Biohähnchen Brustfilet ohne Haut mit Barbecue Gewürz aus der Mühle (1) und  Salz würzen und in der Pfanne oder Bratröhre (30 Min. bei 180 °) braten.
60 g Bio Hom Mali Reis (2) nach Packungsanweisung kochen.
1 EL Mango-Chutney (3) mit 
2 EL Wasser und 
2 EL Weißwein verrühren und erhitzen.
150 g gemischtes Bio-Gemüse (Möhren, Paprika rot und gelb, Zucchini, Pilze, Frühlingszwiebeln) fein schneiden und in
1 EL Öl, vermischt mit
1 TL Curry Madras (3) nacheinander im Wok braten und mit
Salz,
schwarzem Pfeffer und
mittelscharfem Curry (3) würzen.
Einige Bio-Cashewnüsse (2) grob hacken, ohne Fett in der Pfanne anrösten und beim Anrichten darüber geben.

(1) el puente
(2) Gepa
(3) dwp

Rezept: Liane Jonda
Bild: Gerd Schwämmlein

Consumenta – Der Tag der Fairen Kommunen

Die Fairtrade-Towns Langenzenn, Roßtal, Zirndorf, Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach informierten am Stand des Landkreises Fürth anschaulich über den Fairen Handel am Beispiel "Bekleidung und Textilien". Als kompetente Adresse für Mode aus fairem Handel war auch Rainer Klemenz von der Boutique FARCAP – im Herzen der Fürther Altstadt  gelegen – als Gast dabei sein. Am Stand fanden verschiedene Aktionen statt. Die Besucher konnten Mini-T-Shirts bedrucken, an einem Quiz teilnehmen, fairen Kaffee kaufen, Ausstellungen besichtigen und Probeschokoladentafeln mitnehmen.

Faire Mode muss nicht langweilig und teuer sein!

Die Initiative für eine Faire Metropolregion Nordbayern informierte zudem die Besucher auf der Medienbühne der Nürnberger Nachrichten. Frank Braun (Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.) und Brigitte Hanek-Ures (FARCAP) stellten das Projekt in all seinen Fassetten vor. Zudem räumte eine kleine Modenschau mit dem Gerücht auf, dass faire Mode zwangsläufig teuer und langweilig sein muss.

Faire Stadtrallye

„Mascobado“ – der unverarbeitete Vollrohrzucker mit seinem feinen Karamellaroma – war des Rätsels Lösung. Die Teilnehmer an der Stadtrallye hatten zuvor das Lösungswort aus neun spannenden Fragen rund um das Thema Fairer Handel in Langenzenn zusammengesetzt. Die Organisatoren Dimo Zachhuber, Marlene Lödel, Lea Luzner und Anna- Lisa Rupprecht aus dem Project Fair Planet der Fairtrade-Schule des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums verlosten am Regionalmarkt einen Einkaufsgutschein vom Weltladen im Wert von 30 Euro (1. Platz), einen Fair Play-Fußball (2. Platz) und verschiedene fair gehandelte Süßigkeiten (Platz 3 - 5) an die 5 glücklichen Gewinner.

Ein herzlicher Dank geht an das Team vom Project Fair Planet und an alle fleißigen Teilnehmer!

Tapas-Abend mit Zutaten aus fairem Handel

Der Weltladen Caracol veranstaltet im Rahmen der Fairen Woche (12. bis 26. September) einen Tapas-Abend. Die Zutaten für die Tapas, die an diesem Abend verkauft werden, stammen aus fairem Handel.

Außerdem gibt es faire Getränke.

Wann: 26.09.2014 von 18.00 bis 24.00 Uhr
Wo: Kneipe "Zum Alten Kino"

Ferienprogramm: Fairtrade Kinderfest der Phantasie

Unter dem Motto FAIRlaufen – FAIRspielen – FAIRnaschen – FAIRändern zauberte die Fairtrade-Stadt Langenzenn für Kinder ein Fest der Phantasie. Zwanzig Kinder wollten sich überraschen lassen, was hinter den einzelnen Wörtern steckte. Beim Kinderfest der Phantasie sollten die Kids spielerisch globale Zusammenhänge im persönlichen Alltag erkunden.

FAIRlaufen: Ein beliebtes Kinderspiel in Afrika hat das Ziel, alte Reifen möglichst schnell mit Hilfe eines Stockes zum Ziel zu rollen. Es waren einige Naturtalente unter Kindern im Ferienprogramm. Das Bewegungsprogramm wurde ergänzt durch ein Sack-Hüpf-Wettbewerb in Kaffeesäcken.

FAIRspielen: Das „Memory“ Spiel, etwas anders: Unter Blumentöpfen versteckten sich jeweils ein Produkt aus dem fairen, das Gegenstück aus konventionellem Handel. Wer findet die jeweiligen Paare? Die Kinder wussten gut Bescheid! Die Leckereien wurden nachher:

FAIRnascht! Erdnüsse, Gummitiere und vieles mehr fanden schnell Abnehmer. Zusätzlich erfuhren die Kinder in einer Pralinenwerkstatt mehr über Kakao. Woher kommt er und wie wird aus der Kakaobohne leckere Schokolade konnten sie erleben, indem sie selbst in die Rolle der Kakaobohne schlüpften.

FAIRändern: Aus alt mach neu – wie aus einer (fairen) Milchtüte sich eine Geldbörse basteln lässt, das wissen jetzt alle! Und wie sich Menschen in Afrika vielerorts aus Getreidekörnern ihr Mehl selbst zubereiten, konnten die Kinder ebenfalls ausprobieren.

Den Organisatorinnen hat der Tag viel Spaß gemacht (den Kindern hoffentlich auch) und wir haben uns gefreut, wie gut der Gedanke des fairen Handels beim Nachwuchs schon angekommen ist. Daher können wir nur sagen: WEITER SO!! Es gibt Spiele und Aktivitäten von Kindern aus fernen Ländern zu entdecken.  

Schulfest und Verabschiedungen am WBG

Beim diesjährigen Schulfest, traditionell am letzten Samstag vor den Sommerferien, durften wir uns über mehr Kundschaft an unserem Verkaufsstand freuen. Der Fairtrade-Gedanke scheint bei den Mitgliedern der Schulfamilie angekommen zu sein.

Das Highlight des diesjährigen Festes war ein zusätzlicher Stand des Kleidergeschäfts in Fürth, an dem schicke, moderne und fair gehandelte Bekleidung und Accessoires angeboten wurden. Auch Infomaterial zu den Herstellungsbedingungen und verschiedenen Labeln war vorhanden, das oft als Auslöser von interessanten Gesprächen diente.

Bei den Verabschiedungen am WBG durften natürlich fair gehandelte Rosen und eine leckere Variante von fairem Sekt nicht fehlen.

Schüler/innen des WBG auf der Messe Schule-Eine Welt

Am Mittwoch, den 23.7.2014 erkundeten wir am Holbein-Gymnasium in Augsburg die Stände und Aktionen der diesjährigen Schülermesse. Als Highlights empfanden wir das Unfaire Fußballmatch, den Workshop „Pimp up your clothes“, das Café Global und den Lernparcours zum fairen Handel. Wir haben erlebt, dass fair gehandelte Lebensmittel superlecker schmecken, haben einige neue Ideen mit nach Hause genommen und unsere Lehrer viel pädagogisches Material.

Fair gehandelte T-Shirts aus Biobaumwolle am WBG

Am Freitag vor den Pfingstferien gab es am WBG eine große Auswahl an lustigen, coolen oder spruchreifen T-Shirts. Sie sind nicht nur fair gehandelt, sondern auch möglichst umweltschonend produziert. Die Aktion von Project Fair Planet lief in beiden Pausen, wobei es einige Kolleg(inn)en und Sekretärinnen genossen, sich in den Zwischenstunden in Ruhe etwas Schönes auszusuchen.

Herzlichen Dank an Bernd Hausmann und seine beiden netten Mitarbeiterinnen vom glore in Nürnberg für Eure tolle Unterstützung!

Workshop für Kinder am Regionalmarkt

Zum Regionalmarkt im Mai organisierte die Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt einen Stand, an dem Kinder selbst Fußbälle nähen und Geldbeutel bedrucken konnten. Bei frischem, fairen Kaffee am Prinzregentenplatz stand das Thema "Faire Fußbälle" im Vordergrund. Zur Veranschaulichung der Problematik waren Lederteile „zum Probieren“ da.

Faires Spiel – eher die Ausnahme in der Fußballproduktion. Sialkot ist die Stadt der Bälle. Im Norden von Pakistan wird der größte Teil der weltweit verkauften Fußbälle produziert - meist in mühevoller Handarbeit von Nähern und Näherinnen, die unter schlechten Arbeitsbedingungen leiden. Ein Großteil der Bevölkerung arbeitet in dieser Region in der Fußball-Produktion. Auch in Indien, China und Indonesien werden viele Fußbälle, Volley- und Rugby-Bälle hergestellt. Die NäherInnen arbeiten in großen Fabriken viele aber auch von zu Hause aus. Es ist üblich, dass sie nicht pro Stunde, sondern pro Ball bezahlt werden.  Überstunden sind an der Tagesordnung und die Bezahlung liegt meist weit unter den gesetzlichen Mindestlöhnen.

Bundestagsabgeordneter berichtete am WBG über Situation in Bangladesch

Im Mai 2014 informierte der Bundestagsabgeordnete Uwe Kekeritz die Schüler vom Project Fair Planet sowie interessierte 9. und 10. Klassen über seine persönlichen Erfahrungen auf seinen Reisen nach Bangladesch.

Vor einem Jahr, am 24.4.2013, kamen bei dem Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza 1130 Menschen ums Leben, mehr als 1500 wurden zum Teil schwer verletzt. In seinem schülernahen Vortrag berichtete der engagierte Politiker über die Auswirkungen dieser Katastrophe auf die Bevölkerung und die Produktionsbedingungen in Textilfabriken dieser Region. In diesem Rahmen erwähnte er auch den großen Handelsbedarf im Bereich Tierschutz (Leder"produktion"!).

In einem anschließenden Gespräch hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre persönlichen Fragen zu klären und über die Inhalte des Vortrags zu diskutieren. Dieser Besuch von Herrn Kekeritz war für alle Beteiligten eine rundherum gelungene Veranstaltung! Einige Schüler/innen der AG Fairtrade bedankten sich im Anschluss sogar persönlich für den begeisternden Vortrag von Herrn Kekeritz.

Faire Osterhasen und selbst gefärbte Ostereier von glücklichen Hühnern

Die fair gehandelten Osterhasen am WBG waren (zu) schnell nicht mehr zu haben wie auch die gute Schokolade. "Unsere Schule ist einfach süchtig nach der Guten Schokolade!"  (A.-L. R.) :) Dazu gab es faire Bio-Osterriegel, leckeren Orangensaft und unsere Produkte aus dem Pausenverkauf. Das Highlight unserer diesjährigen Osteraktion waren 70 Ostereier, die von glücklichen, freilaufenden Hühnern der Region gelegt und heute Morgen mit Begeisterung künstlerisch gestaltet wurden. Die Jungs von unserer AG Technik sorgten wieder mit cooler Musik für gute Oster- bzw. Ferienstimmung.

Fairer Handel – Und alle Mitarbeiter der Stadt sind dabei

Meike Weber, ehrenamtlich im Weltladen und seit September 2013 für die Stadt Langenzenn als Schulsozialarbeiterin an der Mittelschule tätig, informierte die Mitarbeiter der Stadt im Bürgerhaus über die Alltagstauglichkeit des Fairen Handels.

Im Büro des Bürgermeisters und bei Stadtratssitzungen wird Fairer Kaffee getrunken, im Bürgerhaus steht ein Fair-o-mat mit fairen Süßigkeiten, in den Lebensmittelgeschäften in Langenzenn kann man faire Produkte erwerben. Ein wichtiger Punkt ist z.B. auch, wie man im Supermarkt fair gehandelte Produkte erkennen kann: Alle Fair-Trade Produkte haben entweder eine Marke oder Siegel, an dem man erkennen kann, dass es fair gehandelt ist (z.B.: Gepa The Fair Trade Company, dmp und El puente).

Für die Mitarbeiter standen verschiedene  Fair gehandelte Köstlichkeiten und auf den Tischen wie z.B. Baguette mit unterschiedlichen Aufstrichen und Süßigkeiten. Natürlich gab es auch fairen Kaffee.

Pralinenaktion der AG Fair Trade an der Mittelschule

An der Mittelschule findet jede Woche findet eine AG Fair Trade im Rahmen der Ganztagesbetreuung statt. In der AG beschäftigt sich eine Kleingruppe mit dem Thema Fairer Handel, es wird fair gebacken oder Filme zum Thema angeschaut. Für die Fairtrade Pralinenaktion zum Beispiell stellte die Klasse 6g Pralinen aus fairen Zutaten her, die die neuen Fünftklässler als Willkommensgeschenk übergeben wurden.

Project Fair Planet präsentiert sich bei den zukünftigen „Fünfties“ und ihren Eltern

Beim Informationsabend (27.2.) am WBG waren wieder ein paar fleißige Helfer/innen der Fairtrade AG vor Ort. In der Mensa verkauften sie mehrere Liter fair gehandelten Orangensaft und andere Produkte aus ihrem regulären Pausenverkauf. Daneben gab es einen Informationsstand zum Thema "Fairer Handel", an dem insbesondere die Aktionen von Project Fair Planet präsentiert wurden und die Unterschriftenaktion "Make chocolate fair!" weitergeführt wurde. Nach dem Sommerfest sollen die Unterschriftenlisten dieser europäischen Petition an das Inkota-Netzwerk übergeben werden.

1. Fairer Weihnachtsbasar am WBG

Am vorletzten Schultag vor den Weihnachtsferien durften alle Klassen in den letzten beiden Unterrichtsstunden den 1. Fairen Weihnachtsbasar am WBG besuchen. Es wurde "heiße Orange" angeboten, Nikoläuse und viele kleine Kostbarkeiten von El Puente für die Schüler/-innen selbst oder zum Verschenken. Die Drahtspiele und Schmuckstücke waren schnell vergriffen, auch die Taschenspiegel, Schlüsselanhänger und Kerzen sehr begehrt. Project Fair Planet hatte alle Artikel selbst ausgesucht, die nun fast restlos verkauft sind.

Happy Valentine at the WBG

Am Freitag, den 14.2.14, startete die SMV des WBG wieder ihre alljährliche Rosenaktion, dieses Jahr erstmalig mit fair gehandelten Rosen! Insgesamt wurden ca. 120 wunderschöne Exemplare an Mitschüler/innen, Kolleg(inn)en und Sekretärinnen verschenkt. Zwei Referendare bekamen zum Abschied zusätzlich je eine Flasche fair gehandelten Rotweins.

Faire Leasing-Berufskleidung

Die Leasing-Berufskleidung für alle Baughofmitarbeiter wird künftig aus der Produktion von BP zu bezogen. Hierzu liegt ein Beschluss des Bau- und Umweltausschusses vor. BP ist Mitglied der Fairware-Foundation und die Produktionswege der Textilien dieser deutschen Firma sind inzwischen zu 60-80 % zertifiziert. Eine 100%ige Zertifizierung wird angestrebt. Dank an Herrn Wittmann von der Bauverwaltung, der sich hier im Rahmen einer begrenzten Ausschreibung eingesetzt hat.

Stadtratsbeschluss zum "Fairen" Beschaffungswesen der Stadt Langenzenn

Die Steuerungsgruppe "Fairtrade-Stadt Langenzenn" beantragte im Stadtrat am 5.12.2013 die Vermeidung des Erwerbs von Produktion aus ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen, insbesondere aus Kinderarbeit, im öffentlichen Beschaffungswesen.

Der Stadtrat beschloss einstimmig folgende Anträge der Steuerungsgruppe:

  1. Die Stadt Langenzenn wird im Beschaffungswesen und bei Ausschreibungen des eigenen Geschäftsbreis künftig bemüht sein, nur Produkte zu berücksichtigen, die nachweislich ohne ausbeuterische Kinderarbeit im Sinne der ILO-Konvention 182 oder sklavenartige Arbeitsbedingungen hergestellt wurden bzw. Produkte, deren Hersteller oder Verkäufer aktive, zielführende Maßnahmen zum Ausstieg aus der ausbeuterischen Arbeitsbedingungen eingeleitet haben. Dies ist durch eine Zertifizierung einer unabhängigen Organisation (Siegel) oder eine entsprechende Selbstverpflichtungserklärung nachzuweisen.
  1. Gesellschaften mit städtischer Beteiligung werden aufgefordert, ebenso zu verfahren.
  1. Die Steuerungsgruppe „Fairhandelsstadt Langenzenn“ wird die Stadtverwaltung bei der schrittweisen Einführung für verschiedene Beschaffungsprozesse (z.B. Arbeitskleidung, Natursteine etc.) beraten und unterstützen. Erfahrungen anderer bayerischer Kommunen im Sinne auch von Muster-Bietererklärungen und Infoblättern, sowie verwaltungsjuristischer Gutachten liegen vor.
  1. Entsprechende Finanzmittel sind in der künftigen Haushaltsplanung zu berücksichtigen.

Fairtrade Town Initiative trifft sich zum ersten Mal

Was haben Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach, Neumarkt, Herzogenaurach, Roßtal, Langenzenn, Schwarzenbruck und Hersbruck gemeinsam? 

VertreterInnen der lokalen Fairtrade Town Initiativen dieser Kommunen in der Region haben bei einem ersten Treffen gestern beschlossen, sich beim Kampf für soziale Gerechtigkeit zukünftig enger zu vernetzen und miteinander zu arbeiten. Dafür soll ein regionales Netzwerk geschaffen werden. Die rund 20 VertreterInnen  der lokalen Steuerungsgruppen für eine faire Stadt trafen sich im Nürnberger Rathaus um einen ersten Rahmen für die gemeinsame Arbeit abzustecken.

Längst ist soziale Gerechtigkeit und Fairer Handel nicht mehr nur ein Thema für die Länder der sogenannten Dritten Welt. Diskussionen um Mindestlohn, faire Milch etc. zeigen, auch in unserer Mitte ist soziale Ungerechtigkeit und die Wahrung von Würde und Menschenrechten leider bei weitem nicht immer selbstverständlich.

Arbeitsschwerpunkte der Fairtrade Region Initiative werden sein:

  • gemeinsame Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
  • gemeinsame Arbeitsgruppen, um dem Thema in der öffentlichen Beschaffung von Kommunen und Kirchen den gebührenden Raum zu geben
  • Vorbereitung und Abstimmung gemeinsamer Aktionen z.B. auch zur Fußball WM

Hinter den teilnehmenden Kommunen stehen rund eine Millionen Menschen und der zehntgrößte Wirtschaftsraum in Deutschland. 

Die Initiative möchte gemeinsam mit Politik und Wirtschaft ein Zeichen setzen, dass soziale Gerechtigkeit in der regionalen öffentlichen Beschaffung nicht nur Wahlkampfrhetorik ist. Der politische Wille, einer Entscheidung zugunsten von Benachteiligten auch Taten und ein sichtbares Handeln nach Außen hin folgen zu lassen, ist unumgänglich.

Herzlich grüßen die Fairtrade Town Initiativen aus:

Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach, Neumarkt, Herzogenaurach, Roßtal, Langenzenn, Schwarzenbruck und Hersbruck

Für Rückfragen zur Fairtrade Region steht Ihnen Frank Braun Telefonnummer: 0171 4993272 gerne zur Verfügung.

 

Fairer Advent am Gymnasium

Während der alljährlichen Arbeitstage auf Burg Feuerstein hat das Project Fair Planet seine nächsten Aktionen geplant. Im November wurden innerhalb des Pausenverkaufs Adventskalender von gepa und am Nikolaustag kleine faire Schokoladennikoläuse zum Verkauf angeboten. Am Freitag vor den Weihnachtsferien organisiert die AG Fairtrade in der Aula des WBG einen Weihnachtsbasar mit kleinen Geschenkideen von El Puente und fairen Leckereien. Am Elternabend gab es einen Fairtrade-Stand in der Aula des WBG, an dem Eltern und LehrerInnen faire Adventskalender von gepa verkauft wurden. Ein neuer Getränkeautomat in unserer Mensa bietet nun hauptsächlich faire Produkte an!

Unterschriftenaktion
Im Rahmen eines Englischprojekts (neue Fairtrade-Ausstellung in der Aula des WBG!) stießen Schülerinnen der Klasse 9C auf die Unterschriftenaktion MAKE CHOCOLATE FAIR des Inkota-Netzwerks. Es handelt sich hierbei um eine europäische Petition für die Einhaltung der Fairtrade-Standards bei der Herstellung von Schokolade. Im Sommer 2015 sollen diese Unterschriftenlisten offiziell bei einem Treffen von großen Schokoladenproduzenten übergeben werden. Vielen herzlichen Dank an alle Aktiven, die sich daran beteiligen!

„Faires Verwöhn-Frühstück für Mamas“

Die Sonnenblumengruppe der evang. KiTa Pusteblume hat  lange ihren Mama-Kind Tag geplant: Zunächst wurden Einladungen gebastelt (faire Milchtüten in Miniformat), es wurden Schoko-Bananenmuffins, Vollkornbrötchen, Kekse gebacken, Tischsets aus Herbstlaub mit Umweltschutzpapier hergestellt, beim Bauern wurden Eier gekauft, es gab fränkische Butter, Käse und Joghurt, mit Bollerwagen gewappnet wurde im Caracol eingekauft: Milch, Orangensaft, Kaffee, Tee, Kaba, Bananen, Rohrzucker.,und vom Langenzenner Metzger gab es Wurst.

 

Tags zuvor bereits deckten und dekorierten die Kinder die Tische liebevoll. Am Samstag ging es los: die Kinder führten ihre Mama an ihren Platz, es gab es ein Begrüßungsmedley aus verschiedenen Liedern und dann bedienten die Kinder ihre Mamas nach Wunsch vom Büfett - sie haben das ganz toll gemacht und die Mamas waren sehr stolz.   

Nach dem Frühstück - und einer längeren „kinderfreien Unterhaltungszeit“ für die Mütter - machten wir uns an Hand des Weltverteilungsspieles (näheres dazu  im Internet abrufbar) Gedanken über die Gerechtigkeit auf der Welt. Alle Kinder waren sich einig, dass doch die Lebensmittel- in Form von Gummibärchen - in die Mitte kommen und dann gleichmäßig an Alle verteilt werden sollen.  

Den Abschluss bildete das „fairtradetown-Lied“, welches uns Markus Simon dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hatte. Gemeinsam mit den Mamas sangen wir es und waren uns einig: es war eine tolle Aktion. 

Schon Kindergartenkinder können für den fairen Gedanken sensibilisiert werden – und sie verstehen: 

„fair ist, wenn der Mann, der die Sachen anpflanzt oder dem die Kühe gehören, genug Geld bekommt, dass er selbst davon leben kann“. 

Faire Rosen am Regionalmarkt

Am Sonntag den 22.09.2013 nutzte die Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Langenzenn den Regionalmarkt, um auf Produkte des Fairen Handels aufmerksam. Im Mittelpunkt stand die Rose. Am Stand waren zudem Kaffee und Schokolade erhältlich. Die fair gehandelten Rosen überzeugen druch ihre Farbenpracht, Größe und Haltbarkeit. Wer seine Rosen künftig auch fair beziehen möchte bzw. sich weitergehende Informationen holen möchte, kann das hier tun:

Fairtrade Deutschland zum Thema Blumen

Blumen Vergiß Mein Nicht
Friedrich-Ebert-Str. 13
Telefonnummer: 09101 997222

Zwei Tonnen verkaufter Agendakaffee

Langenzenn hat mit dem Zennafair seinen eigenen Agendakaffee. Seit seiner Einführung 2010 wurden 4000 Päckchen á 500 g verkauft (Stand 2013). Das macht summa summarum 2000 kg gleich 2 Tonnen. Eine beachtliche Leistung. Eine Reihe an Vereinen und Institutionen schenkt den Kaffee zu allen möglichen Anlässen aus. Vielen Dank an alle, die an dem Projekt beteiligt waren und sind. 

Hier erhalten Sie den Agendakaffee

Bewerbung zur Hauptstadt des Fairen Handels 2013

Mit dem Projekt "Wir haben uns auf den Weg gemacht" bewirbt sich die Fairtrade-Stadt Langenzenn 2013 auf den Titel Hauptstadt des Fairen Handels. 2012 wird Langenzenn die erste Fairtrade-Stadt im Landkreis Fürth: Mit der Gründung der Steuerungsgruppe Ende 2011, der Auftaktveranstaltung Anfang 2012, der Dokumentation der Kriterien während dieser Zeit bis zur  Urkundenverleihung im September 2012 demonstrieren wir ein Jahr lang: "Wir haben uns auf den Weg gemacht".

Der Preis, den die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global gGmbH auslobt, wird am 18.09.2013 im Rahmen der Konferenz "European Municipalities Take Action for Faire Trade" in Bremen verliehen. Die Jury tagt am 22.08.2013. Bereits gewonnen hat Langenzenn die gesponserte Teilnahme an der Preisverleihung und an einem Erfahrungsaustausch im kommenden Jahr.

Auf den Spuren des Fairen Handels in Langenzenn

Am Dienstag, den 16.07., führte Regina Heeren von der Steuerungsgruppe der Fair Trade Town Langenzenn 12 Mitglieder von „Project Fair Planet“ des Wolfgang-Borchert Gymnasiums durch ihre Stadt. Schwerpunkte dieser besonderen Stadtführung waren die Produktionsbedingungen von unseren Konsumgütern Papier, Kleidung und Handys. Damit es stets spannend blieb, durften die Schülerinnen und Schüler bei jeder Station aktiv werden und es war gar nicht immer einfach, bei der „Weltreise“ der Produkte die betroffenen Länder auf der Weltkarte zu finden. Die Quintessenz dieses Nachmittages war allen schnell klar: „Weniger ist mehr.“  Nach 90 lehrreichen Minuten mit schockierenden Erkenntnissen, in denen Frau Heeren aber auch mögliche Veränderungen in unserem Konsumverhalten aufzeigte, gönnte sich noch so mancher einen leckeren Snack im Weltladen in der Rosenstraße. 

Das WBG ist „Fairtrade-School“

Mit weiteren Aktionen ist zu rechnen! Am 09. Juli wurde das Wolfgang-Borchert-Gymnasium zur 1. Fairtrade-School in Mittelfranken ausgezeichnet und ist damit die 20. Schule deutschlandweit und erst die 3. Schule in Bayern, die diesen Schritt gegangen ist. Was mit leckeren Lebkuchen aus fairem Handel als Nikolausaktion begann, endete (vorerst) in einer feierlichen Zeremonie in der Aula. In Anwesenheit von Schülern und Lehrern, einer Reihe von Politikern aus Stadtrat und Kreisrat und den Akteuren der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Langenzenn überreichte Diana Stanke von TransFair Herrn Vollmer als Leiter der Schule die Urkunde.

Der Verkauf von insgesamt über 2000 Tafeln „Der Guten Schokolade“ auch während der Pausen wurde als „hitverdächtig“ gelobt, allerdings kam bei den Reden zum Festakt vor allem der Tenor auf, dass es sich hier über die faire Schokolade hinaus um ein auf Nachhaltigkeit angelegtes Projekt handelt. Gerade die Arbeit an der Basis sei wichtig für eine Bewusstseinsbildung für globales Lernen, das auf möglichst viele Schulfächer ausgeweitet werden soll. Das Ethik-Projekt „Schmutzige Schokolade“ ist nur ein Beispiel, wie Fairtrade bereits im Unterricht umgesetzt wird.

Die Hauptakteure des Tages waren jedoch die 32 Schülerinnen und Schüler, 2 Eltern und 8 Lehrer von „Project Fair Planet”, der Gruppe am WBG, die sich für eine Faire Schule einsetzt. In kürzester Zeit wurde beispielsweise ein „Fairtrade-Kompass“ erstellt, die Mithilfe am Regionalmarkt organisiert und an der Augsburger Fairhandels-Messe als Multiplikatoren teilgenommen. Schulpullis und Sportbälle sollen künftig fair angeschafft werden. „Mit weiteren Aktionen ist zu rechnen“ warnte Herr Vollmer scherzhaft, als er die Urkunde in Händen hielt.

Hier gehts zum Blog...

Seminar "Faire Kommunale Beschaffung"

Den Einstieg in das Aktionsfeld "Faire Kommunale Beschaffung" bildete das Start-up-Seminar Anfang Juli. Referent Michael Marwede von der Servicestelle Kommunen in einer Welt, ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH unterrichtete die Amtsleiter und die in der Beschaffung tätigen Mitarbeiter sowie die Verantwortlichen aus den Nachbarkommunen über die Grundsätze der fairen Beschaffung. Weitere Schritte sind weitere Gespräche mit der Verwaltung, mit Anbietern sowie ein haushaltswirksamer Beschluss des Stadtrats.

Lecker fair-sorgt mit dem Fair-o-maten

Im Juni 2013 wurde im Foyer im Bürgerhauses Langenzenn ein Fair-o-mat aufgestellt. Dieser Snackautomaten wird vom Weltladen in der Rosenstraße mit fairen Leckereien bestückt und so faire Produkte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dabei spielen neben der Idee des fairen Handels noch andere Kriterien wie Nachhaltigkeit eine Rolle. Der Fair-o-mat kommt ohne Strom und Kühlung aus und arbeitet damit CO2-neutral. Ebenso wurde ein Kaffeeautomat installiert, der ausschließlich mit fairen Kaffeebohnen aus dem Weltladen befüllt wird.

Weitere Infos und Preisliste

Hauptsache billig!? – Ein Theaterstück zum Nachdenken

Die Situation von Näherinnen in Asien, die Unterbezahlung in den Herstellerländern und die Problematik des Kleiderkaufes bei war Thema der Ethikgruppe der Mittelschule unter Leitung von Hr. Sponsel. Ergebnis der Recherchen ist das Stück "Hauptsache billig!? – Kinderarbeit in Bangladesh". Die Mittelschüler führten ihr kritisches Werk in der Grundschule und mehrmals öffentlich z. B. bei der Prämierungsfeier der Fairtrade-Stadt am Regionalmarkt auf. Im Juni wurde es im Rahmen der fairen Projektwoche an der Grundschule, diesmal von den Grundschülern einstudiert, erneut gespielt.

500 Tafeln der "Guten Schokolade" in Rekordzeit verkauft

Am Tag vor den Osterferien hat das ‚Project Fair Planet‘ des WBG im Pausenverkauf 500 Tafeln der guten Schokolade in nur unglaublichen 5 Minuten verkauft. Fair gehandelt, komplett klimaneutral und superlecker! Somit kann die Kinder- und Jugendorganisation ‚Plant for the Planet‘ 100 Bäume für unsere Schule pflanzen. Die Idee stammt von dem 11jährigen Felix und seinen Freunden, die es den Kindern von Kakaobauern ermöglichen wollen, in die Schule zu gehen statt bei der Ernte mithelfen zu müssen. Am Freitag nach den Osterferien wurde die Aktion mit 1000 Tafeln wiederholt, da der Osterhase leider nicht alle Kinder glücklich machen konnte. 

Fairer Empfang im Rathaus

Am 9. April 2013 stellten Stadt und Steuerungsgruppe eine neue Informationsbroschüre vor und ehrten die über 50 an dem Projekt „Fairtrade-Stadt Langenzenn“ Beteiligten.

1. Bürgermeister Jürgen Habel, Citymanagerin Anne Kratzer und  Jürgen Oppel vom Weltladen Caracol verteilten zum Dank fair produzierte Stofftaschen, einen Aufkleber („Wir unterstützen die Fairtrade-Stadt Langenzenn“), die neue Broschüre und fair gehandelte Rosen. Unterstützt wird die Veröffentlichung von der Sparkasse Langenzenn und der Werbeagentur Bendl & Klotz. Die Rosen organisierte der Blumenladen „Vergiß mein Nicht“ in der Friedrich-Ebert-Straße. Für die fair gehandelte Verpflegung sorgte der Weltladen. 

Teilnahme am Regionalmarkt

Am 28.4.13 drehte sich am Infostand der Fairtrade-Stadt alles rund um die Kaffeebohne. In einem kleinen Workshop Kaffee wurde selbst geröstet, gemahlen und „traditionell“ im Filterverfahren gekocht. Das Augenmerk wurde auf „fairen Kaffee“ – als Gegenpol zum nicht-fairen Kaffeekonsum gelegt. Dazu gabs faire Limo, Luftballons und faire Taschen. Ein Team aus Weltladen, Stadträten, Bundnaturschützlern und Schülern des Gymansiums und Grundschule war am Stand aktiv.

Faire, regionale Biolebkuchen am Bauernmarkt

Am 1. Dezember 2012 verkaufte die Steuerungsgruppe der „Fair Trade Town Langenzenn“ des Franken liebstes Weihnachtsgebäck, den Lebkuchen. Voraussetzung um Lebkuchen unbeschwert zu genießen ist für viele Menschen mittlerweile nicht nur der gute Geschmack, sondern dass auch die Zutaten für diese weltweit bekannte Spezialität aus fairem Handel kommen. Dass auf den Kakaoplantagen keine verkauften Kinderarbeiter ausgebeutet werden, dass die Nüsse nicht aus Monokulturen mit hohem Pestizideinsatz und einer Industrialisierung der Bienenvölker einhergeht, für den Rohrzucker keine Urwälder brandgerodet werden und letztendlich, dass die Herstellung in der Region, von einem Bäckereifachbetrieb aus der Region, der auch Ausbildungsplätze bereitstellt, stattfindet.   

Diesen besonderen Genuss konnten die Langenzenner BürgerInnen auf dem Bauernmarkt durch den Kauf von „Fairen, regionalen Biolebkuchen“ bekommen. Und es wurde kräftig zugegriffen. Letztendlich waren um 11 Uhr alle Lebkuchen weg, samt den letzten mineralölfreien Adventskalendern aus fairem Handel des Weltladen „Caracol“. Manch einer holte sich in letzter Sekunde lieber doch noch einen rückstandsfreien Kalender für die Adventszeit ins Haus und verzichtete auf schadstoffbelastete herkömmliche Handelsware. 

So kann man sich Schokolade und Lebkuchen schmecken lassen und hat gleichzeitig mit seinem Einkauf dafür gesorgt, dass es den Erzeugern gut geht, durch faire Bezahlung, sich selber mit einem Bioprodukt verwöhnt und einer Mittelstandsbäckerei in der Region die Wertschöpfung erhalten. 

Kontaktdaten

Kontakt

  • Stadt Langenzenn
  • Friedrich-Ebert-Straße 7
  • 90579 Langenzenn

Öffnungszeiten

  • Montag bis Freitag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
  • Montag: 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Dienstag: 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
zum Seitenanfang