Unsere Fairtrade-Stadt: Stadt Langenzenn

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Herzlich Willkommen in Langenzenn
Herzlich Willkommen in Langenzenn

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Statement des 1. Bürgermeisters Jürgen Habel

Langenzenn ist Fairhandels-Stadt! Die Anregung zu diesem Projekt kam aus der Bevölkerung. Da die Stadt Langenzenn frühzeitig in die Planungen miteinbezogen wurde, ist das Ziel „Fairtrade-Stadt“ auch von der Verwaltung und allen Fraktionen des Stadtrats mitgetragen. Fairer Handel bedeutet faires Handeln! Mit dem Kauf fair gehandelter Produkte ermöglichen wir den Produzenten dieser Waren, ein menschenwürdiges Leben ohne Hunger zu führen. Auch Städte und Gemeinden können einen maßgeblichen Teil dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen im Welthandel zu verbessern. Rund 60 % der Aufträge werden von den Kommunen vergeben.

Natürlich kann sich jeder auch alleine dafür einsetzen, Dinge zum Positiven zu verändern. Wenn aber eine ganze Stadt hinter einer guten Sache steht, ist die Wirkung eine ganz andere. Daher möchte Langenzenn ein deutliches Zeichen setzen. Als Kommunen gehen wir mit gutem Beispiel voran.

Die Idee

Die Kampagne „Fairtrade Towns“ startete 2000 in Großbritannien. Seitdem zeichnete TransFair über 1000 Städte aus. Seit Januar 2009 können sich auch Kommunen in Deutschland um den Titel „Fairtrade-Stadt“, “Fairtrade-Kreis“ oder „Fairtrade-Gemeinde“ bewerben. Eine ganze Stadt setzt sich für den Fairen Handel ein. Ob im Rathaus, in der Kantine, im Weltladen, im Café, im Sportverein oder im Lebensmitteleinzelhandel – der Faire Handel bietet vielerorts Anknüpfungspunkte.

Steuerungsgruppe Langenzenn

Unsere Steuerungsgruppe koordiniert die Aktivitäten für Langenzenn.
Sie setzt sich aus Vertretern des Weltladens, der Schulen, der Kirchen, einzelner Parteien, der Stadt und des Bund Naturschutzes zusammen.

Ziele sind unter Anderem:

  • Regionale Landwirtschaft und Fairen Handel mit den Entwicklungsländern verbinden
  • Bildungsarbeit an den Schulen und im öffentlichen Leben leisten
  • Weitere Mitstreiter gewinnen wie Vereine, Firmen, Kommunen
  • Faire Kommunale Beschaffung aufbauen
  • Eine Projektpartnerschaft initiieren
  • Einen Fairen Landkreis Fürth erreichen

Pakt zur nachhaltigen Beschaffung in den Kommunen der Metropolregion Nürnberg

Stadt Langenzenn unterzeichnet neben 36 weiteren Kommunen Pakt zur nachhaltigen Beschaffung

Der 1. Fair Trade Gipfel der Metropolregion Nürnberg in Bamberg zeigte Wege für nachhaltiges Handeln.

Ein starkes Signal für den Fairen Handel und die Nachhaltige Beschaffung: auf dem 1. Fair Trade Gipfel der Metropolregion Nürnberg wurde das bestehende Engagement bekräftigt und neue Wege und Lösungen für nachhaltiges Handeln in der Metropolregion entwickelt. Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war die feierliche Unterzeichnung des „Paktes zur nachhaltigen Beschaffung in den Kommunen der Europäischen Metropolregion Nürnberg“. „37 Kommunen richten ihre Beschaffung verstärkt nach Nachhaltigkeitskriterien aus – das ist ein starkes politisches Zeichen aus der Region. Für den Ausbau des Fair Trade Engagements freuen wir uns auch über die Unterstützung des Bundes. Gelebte Nachhaltigkeit ist eine Gemeinschaftsaufgabe“, sagte Andreas Starke, Ratsvorsitzender der Metropolregion und als Oberbürgermeister der Stadt Bamberg Gastgeber des Gipfels.

Mit auf den Weg gebracht hat den Pakt die Entwicklungsagentur Faire Metropolregion, die seit 2018 Kommunen der Metropolregion in ihrem Fair Trade Engagement berät. Sie wird im Rahmen der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Ein neuer Projektantrag ab 2020 wurde mit dem Fokus auf Nachhaltige Beschaffung gestellt.

Die Beschaffungspolitik öffentlicher Einrichtungen umfasst bundesweit 350 Milliarden Euro. Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien ist dabei eine große ökonomische Aufgabe. Nur 28 Prozent der Kommunen in der Metropolregion beschaffen bislang faire Produkte und berücksichtigen Sozial- und Umweltstandards bei Anschaffungen. Das wollen die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Paktes zur nachhaltigen Beschaffung ändern. Mit ihrer Unterschrift erklären sie sich bereit, Stadt-, Gemeinderats- und Kreistagsbeschlüsse sowie verbindliche Beschaffungsleitlinien für nachhaltige Produkte zu prüfen. Im Pakt ist außerdem festgelegt, dass 2020 acht Millionen Euro in die Beschaffung fairer Produkte fließen sollen.

Bislang stimmen dem Pakt zur nachhaltigen Beschaffung 37 Kommunen aus der Metropolregion zu – angefangen von kleinen Gemeinden bis hin zu großen Städten und Landkreisen. Weitere Kommunen sind eingeladen, den Pakt zu unterzeichnen. Die Unterstützung des Paktes ist weiterhin möglich.

Weitere Informationen zum Pakt finden Sie hier www.faire-metropolregionnuernberg.de

Die Stadt Langenzenn ist 2012 als erste Kommune im Landkreis Fürth zur Fairtrade-Stadt zertifiziert worden. Der Landkreis Fürth folgte 2016 als Fairtrade-Landkreis. Derzeit gibt es sieben Fairtrade-Kommunen im Landkreis.

Wenn Sie den Fairen Handel unterstützen möchten, ob als Bürger oder Unternehmen, wenden Sie sich an das Citymanagement der Stadt Langenzenn (citymanagement(@)langenzenn.de ).

Standards

Fairtrade-Standards sichern eine Produktion unter menschenwürdigen und umweltschonenden Bedingungen.

Dazu gehören:

  • Stabile, existenzsichernde Mindestpreise, die die Kosten einer nachhaltigen Produktion decken und die ProduzentInnen insbesondere vor Preisschwankungen auf dem Weltmarkt schützen
  • eine zusätzliche Fairtrade-Prämie, die die Produzentenorganisationen in soziale und wirtschaftliche Projekte investieren, z.B. in Bildung und Gesundheitsversorgung
  • feste Preisaufschläge für biologische Anbaumethoden
  • langfristige Handelsbeziehungen mit den ProduzentInnen und Vorfinanzierung der Ernten, falls dies von den ProduzentInnen gewünscht wird
  • Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards, wie z.B. das Verbot von illegaler Kinderarbeit

Kontaktdaten

Kontakt

  • Stadt Langenzenn
  • Friedrich-Ebert-Straße 7
  • 90579 Langenzenn

Öffnungszeiten

  • Montag bis Freitag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
  • Montag: 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Dienstag: 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
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