Kirchfembach:

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Historische Denkmäler

Evangelische Kirche

  • Dem Bau nach Chorturmkirche, im Kern romanisch (11. Jh.), gotische Umbauten. Erneuerung des Läutgeschosses (1517), Barockisierung (1725).Kirchhofmauer zum Teil (besonders im Norden) spätmittelalterlich.

Ehemaliges Försterhaus 

  • 1786: Massives zweigeschossiges Waömdachhaus mit Ecklinsen (Kirchfembacher Str. 18)

(Kroner, M. (1988): Langenzenn. Vom Königshof zur Gewerbe- und Industriestadt)

Zeitachse

1150 wird urkundlich ein Eckehard von "Vuenbach" genannt.

1158 Unter den 5 Töchterkirchen von Emskirchen wird ein Kirchfembach erwähnt. Ein Diakon aus Emskirchen versortg den Gottesdienst.

14. Jahrhundert Der Bischof von Würzburg verleiht des öfteren den Zehnten in "Vendebach" an weltliche Herren. Grundherren sind die Nürnberger Familien und der Burggraf.

1234-1414 werden des Öfteren Adelige von "Vendebach" erwähnt.

1533 Einführung der Refomation.

1620 24 Herdstätten.

1648 Als Folge der verwüstungen des 30jährigen Krieges nur 7 Höfe bewohnt.

1718 Einrichtung der Pfarrei Hagenbüchach, der Kirchfembach seither als Filiale angehört.

1792 19 Höfe, davon Wirtshaus, Mühle, 1 Gütl, 1 Haus, Hammermühle dem Klosteramt Münchaurach, 2 Höfe dem Ksatenamt Dietenhofen, 11 Höfe dem Landalmosenamt und ein Hof dem Spitalamt Nürnberg gehörend.

1808 Bildung der politischen Gemeinde Kirchfembach, bestehend aus Kirchfemach, Hagenmühle, Hammermühle.

1846 Kichfembach: 20 Häuser, 220 Einwohner, eigene Schule, 1 Kämmer, 1 Schmied, 1 Schneoder, 1 Schuhmacher, 2 Weber, 1 Wirt, 1 Zimmermeister - Hagenmühle: 2 Häuser, 12 Seelen. - Hammermühle: 1 Haus, 7 Seelen.

1867 209 Einwohner.

1898 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.

1950 32 Häuser, 225 Einwohner.

1957 Gründung der Singgemeinschaft Fembachtal.

1972 nach Langenzenn eingemeindet.

1987 83 Häuser, 313 Einwohner.

Heute hat Kirchfembach 336 Einwohner (Stand am 02.01.2019).

(Kroner, M. (1988): Langenzenn. Vom Königshof zur Gewerbe- und Industriestadt)

Von Fritz Graßer

1150 bezeugte ein Ekkehard de Vuenbach einen Vertrag zwischen dem Abt des Bamberger Klosters Michelsberg und dem Bischof von Würzburg. Im 16. Jahrhundert erreichte die Reformation den Ort, und Kirchfembach, wie ganz Mittelfranken, wurde evangelisch. Es gab eine Kirche im Dorf, aber einen eigenen Pfarrer hatte Kirchfembach nie: Bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts gehörte der Ort kirchlich zum etwa fünfzehn Kilometer entfernten Emskirchen, was bei den damaligen Verkehrsverhältnissen schon eine beträchtliche Entfernung darstellte.

Deshalb wurde etwa in der Mitte zwischen Kirchfembach und Emskirchen, in Hagenbüchach eine neue Pfarrei gegründet, zu der der Ort seitdem gehört. Die Hagenbüchacher Pfarrchronik behauptet nicht ohne Häme, dass die Kirchfembacher selber schuld waren, dass sie damals keinen eigenen Pfarrer bekamen: "Seine Hochfürstliche Durchlaucht hat einstmals die höchste Gnade gehabt, der Kirchfembacher Gemeinde die Freiheit zu lassen, ob sie das zu bauende Pfarrhaus im dasigen Ort setzen wollten und somit das Vorrecht einer Mutterkirche behaupten! Dies haben sie aus gar bösen Gründen abgeschlagen und das schon gefällte Holz wirklich versoffen".

Ganz so wird es sicher nicht gewesen sein, aber wer den den Schaden hat, braucht bekanntlich für den Spott nicht zu sorgen. Das Langhaus der mittelalterlichen Chorturmkirche wurde im Stil der fränkischen Markgrafenkirchen im 18. Jahrhundert mit beidseitigen Doppelemporen ausgerüstet. Als Kirchenpatron wählte man den heiligen Veit, einen der 14 Nothelfer, der zum Patron vieler fränkischer Kirchen wurde und Schutzpatron der Apotheker, Tänzer und Schauspieler ist. Die drei Glocken des Kirchturms gehören zu den ältesten des Landes: Die Marienglocke stammt aus dem 13. Jahrhundert, die beiden anderen aus dem 14. und 15. Jahrhundert.

Kontaktdaten

Kontakt

  • Stadt Langenzenn
  • Friedrich-Ebert-Straße 7
  • 90579 Langenzenn

Öffnungszeiten

  • Montag bis Freitag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
  • Montag: 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Dienstag: 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
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